Rezeptur anlegen
Sie erfassen Zutaten, Mengen und die relevanten Angaben der eingesetzten Rohstoffe. Zutatenblatt ordnet die Zutaten nach ihrem Gewichtsanteil und hält die Rezeptur als gemeinsame Quelle fest.
Für Hofladen und Markt
Ein Auftrag für Konfitüren, Wurst oder Käse kann am fehlenden Etikett scheitern, bevor die Ware im Regal steht. Zutatenblatt macht aus Ihrer Rezeptur ein Etikett mit Zutatenverzeichnis, Allergenen, Nährwerten und Losnummer für den Druck im Laden.

Wenn das Regal wartet
Vorverpackte Gläser, Schalen und Beutel brauchen mehr als einen Produktnamen und ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Wer Rezepturen in Word, Tabellen und einzelnen Druckvorlagen verteilt hält, muss jede Änderung an mehreren Stellen prüfen.
Vom Ansatz zum Aufkleber
Zutatenblatt bündelt die Angaben, die bisher über Notizbuch, Tabellenblatt und Druckvorlage verteilt sind. Sie arbeiten von der Rezeptur aus und erhalten eine Etikettvorlage für Ihre vorverpackte Ware.
Sie erfassen Zutaten, Mengen und die relevanten Angaben der eingesetzten Rohstoffe. Zutatenblatt ordnet die Zutaten nach ihrem Gewichtsanteil und hält die Rezeptur als gemeinsame Quelle fest.
Aus der Rezeptur entstehen Zutatenverzeichnis, hervorgehobene Allergene und Nährwerttabelle. Sie ergänzen produktspezifische Angaben wie Mindesthaltbarkeit und die Bezeichnung des Lebensmittels.
Für die produzierte Charge vergeben Sie eine Losnummer und bereiten das Etikett für den Druck vor. So gehört die Kennzeichnung zur konkreten Ware im Lager, Hofladen oder Marktstand.
Für die tägliche Herstellung
Die Funktionen richten sich an Betriebe, die ihre Ware selbst herstellen und vorverpackt im direkten Verkauf anbieten.
Legen Sie Rezepturen für Marmeladen, Wurst, Käse, Saucen und Backwaren an. Änderungen bleiben an einer Stelle nachvollziehbar.
Die Zutatenliste wird aus den hinterlegten Mengen in absteigender Reihenfolge aufgebaut. Das erleichtert die Kontrolle vor dem Druck.
Allergene lassen sich im Zutatenverzeichnis hervorheben. Die Darstellung wird aus den Angaben zu den eingesetzten Zutaten vorbereitet.
Nährwerte werden aus den hinterlegten Zutatenwerten für die Rezeptur berechnet. Sie prüfen die Werte vor der Verwendung auf dem Etikett.
Bereiten Sie Etiketten für Gläser, Schalen, Beutel und Flaschen vor. Die Angaben bleiben mit der jeweiligen Rezeptur verbunden.
Vergeben Sie Losnummern für produzierte Chargen. Die Nummer kann auf dem Etikett mit ausgegeben werden.
Ordnen Sie Chargen einer Rezeptur und einem Herstellungsvorgang zu. Das unterstützt die Suche nach betroffener Ware bei Rückfragen.
Erzeugen Sie eine Druckansicht für den Etikettendrucker im Laden oder in der Produktion. Vor dem Druck kontrollieren Sie die sichtbaren Pflichtangaben.
Ordnung, die Verkauf ermöglicht
Zutatenblatt ersetzt nicht Ihre fachliche Prüfung der Kennzeichnung. Es sorgt aber dafür, dass Rezeptur, Berechnung, Charge und Druckvorlage zusammengehören.
Wenn die Unterlagen zur Ware geordnet sind, können Sie Anfragen von Läden und Marktpartnern fundierter beantworten. Neue Verpackungsgrößen starten mit einer vorhandenen Rezeptur statt mit einer leeren Vorlage.
Eine Rezepturanpassung wird dort gepflegt, wo sie entsteht. Daraus lässt sich die Etikettfassung erneut prüfen, statt mehrere Dateien von Hand abzugleichen.
Losnummern verbinden produzierte Ware mit der jeweiligen Charge. Das erleichtert die interne Zuordnung bei einer Rückfrage aus Laden, Markt oder Handel.
Die Etikettvorlage liegt für den Druck dort bereit, wo abgefüllt und ausgezeichnet wird. Das passt zu kleinen Serien und wechselnden Marktvorbereitungen.
Rechtsgrundlagen im Blick
Zutatenblatt orientiert sich an den Regeln für vorverpackte Lebensmittel. Welche Angaben für Ihr einzelnes Produkt gelten, prüfen Sie vor dem Inverkehrbringen anhand der Rezeptur und des Produkts.
Für vorverpackte Lebensmittel nennt die Lebensmittelinformationsverordnung Pflichtangaben, darunter die Bezeichnung des Lebensmittels, das Zutatenverzeichnis, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum sowie der Name oder die Firma und Anschrift des verantwortlichen Lebensmittelunternehmers. Je nach Produkt können weitere Angaben erforderlich sein.
Grundlage: Artikel 9 Absatz 1 Verordnung (EU) Nr. 1169/2011Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen und bei der Herstellung verwendet werden, müssen im Zutatenverzeichnis durch einen Schriftsatz hervorgehoben werden, der sich eindeutig vom übrigen Zutatenverzeichnis abhebt. Die betroffenen Stoffe stehen in Anhang II der Verordnung.
Grundlage: Artikel 21 Absatz 1 und Anhang II Verordnung (EU) Nr. 1169/2011
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Zutatenblatt. Mehr zum Autor
Klare Preise für kleine Betriebe
Sie starten mit dem offenen Rechner oder wählen einen Zugang für Ihre laufende Kennzeichnung. Die Rezepturerfassung auf Papier können Sie einmalig an uns abgeben.
Für Betriebe, die Zutatenlisten und Nährwerte zunächst an Beispielrezepten prüfen möchten.
0 Euroohne Laufzeit
Für kleine Hersteller mit bis zu 50 Rezepturen und regelmäßigem Etikettendruck.
24 Europro Monat
Für Betriebe mit vielen Rezepturen und eigener Chargenverwaltung.
49 Europro Monat
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Der Zugang ist monatlich nutzbar.
Fragen aus der Praxis
Hier finden Sie Antworten für die Kennzeichnung vorverpackter Ware im Hofladen, auf Märkten und im lokalen Handel.
Zutatenblatt richtet sich an kleine Betriebe, die Lebensmittel selbst herstellen und vorverpackt verkaufen. Dazu gehören etwa Marmeladen, Wurstwaren, Käse, Saucen, Backwaren und vergleichbare Erzeugnisse mit Rezeptur.
Nein. Die Verantwortung für die korrekte Kennzeichnung und die Prüfung des einzelnen Produkts bleibt beim Lebensmittelunternehmer. Zutatenblatt strukturiert die Rezeptur und bereitet Angaben für die Prüfung und den Druck vor.
Ja. Für Betriebe mit handschriftlichen Rezepturen bieten wir die einmalige Rezepturerfassung für 150 Euro an. Vor der Freigabe prüfen Sie die übernommenen Zutaten und Mengen selbst.
Allergene aus den Angaben zu den eingesetzten Zutaten werden für das Zutatenverzeichnis vorbereitet und hervorgehoben. Welche Stoffe kennzeichnungspflichtig sind, richtet sich nach Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011.
Im Paket Manufaktur können Sie Chargen verwalten und Losnummern zuordnen. Die Losnummer wird für das Etikett vorbereitet, damit die Ware einer produzierten Charge zugeordnet werden kann.
Zutatenblatt bereitet eine Druckansicht für Etiketten vor. Den konkreten Drucker und das verwendete Etikettenformat klären wir in der Vorführung mit Ihnen, weil die Ausstattung in kleinen Betrieben unterschiedlich ist.
Zutatenblatt ist in der Pilotphase. Erstanwender erhalten frühen Zugang und können ihre Anforderungen aus Herstellung, Hofladen und Marktverkauf in die weitere Entwicklung einbringen.
Wissen für den Verkauf
Fachbeiträge zu Zutatenverzeichnissen, Nährwerten, Allergenen und Chargen für kleine Lebensmittelhersteller.
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Kostenpunkte aufschlüsselnDiese Liste begleitet die Einführung eines neuen Produkts vom Rezept bis ins Regal. Jeder Prüfschritt nennt den Grund, damit die Kennzeichnung nicht nur vollständig, sondern auch nachvollziehbar wird.
Erstes Etikett prüfenPilotzugang anfragen
Zeigen Sie uns eine typische Rezeptur aus Ihrem Betrieb, auch wenn sie bisher nur auf Papier steht. Gemeinsam klären wir, wie Zutatenblatt zu Ihrem Sortiment, Ihren Verpackungen und Ihrem Drucker passt.
Ob Marmeladenglas, Wurstschale oder Käseetikett: Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen Ablauf. Besonders hilfreich sind Angaben zu Rezepturen, Chargen und dem verwendeten Drucker.